Aktionen, Projekte

Begegnungs- und Gesprächsformate sind etablierte Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche - wie hier etwa das Projekt "Meet a Jew". Foto: Meet a Jew

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland wollen mit der Initiative "#VerständigungsOrte" Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. Das kann auch im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfinden, bei der Kirchen und Diakonie bereits aktiv sind.

Online-Zukunftsquiz

Mit dem Online-Quiz Wissen testen: Die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit spielen auch im Rahmen der Interkulturellen Woche eine immer größer werdende Rolle. Das Online-Zukunftsquiz stellt ein gutes Mittel dar, um diese Themen auch in die Interkulturelle Woche miteinzubringen.

Die Tagung fand im Sitzungssaal des Rathauses statt. Foto: Stadt Sinsheim

Die Stadt Sinsheim im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) beteiligte sich 2023 zum ersten Mal an der Interkulturellen Woche. Zum Motto "Neue Räume" hatten die Organisierenden eine ganz besondere Idee: Sie veranstalteten im Rathaus der Stadt eine ganze Tagung zu diesem Thema.

Die Schüler*innen gestalteten unter anderem das IKW-Motiv "Mauerkopf" um und neu.

Die Mittelschule Dietenhofen im Landkreis Ansbach hat sich mit einer tollen Aktion dem IKW-Motto "Neue Räume" künstlerisch und kreativ genähert. Dafür verwendeten die Organisierenden und die Schüler*innen unter anderem ein IKW-Motiv aus früheren Jahren, das aber immer noch brandaktuell ist.

In der neueingerichteten Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde wurde darüber gesprochen, was "heilige" Räume ausmacht, ob es zwingend bestimmter Gebäude für Gebete und Gottesdienste bedarf, und auch, ob diese exklusiv nur einer Religion zur Verfügung stehen.

Bei einer Veranstaltung zum Thema "Heilige Räume – neue Räume erkunden" im Rahmen der Interkultu-rellen Woche in Cuxhaven sprachen Vertreter*innen verschiedener Religionsgemeinschaften in der Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde darüber, was „heilige“ Räume ausmacht.

Begegnung bei "Meet a Jew"

Das Projekt "Meet a Jew" koordiniert bundesweit Begegnungen von ehrenamtlichen jüdischen Projekt-teilnehmenden mit Gruppen aus dem Bildungsbereich: von der Schulklasse bis zur Konfirmandengruppe, von der Volkshochschule bis zum Gesprächskreis einer Kirchengemeinde, vom Sportverein bis zur Universität.

Sie diskutierten in den Räumen der türkisch-islamischen Gemeinde in Cuxhaven.

Bei einer Veranstaltung zum Thema "Wir sind Fremde – fast überall" wurde in Cuxhaven sehr konstruktiv über die Voraussetzungen gelingender Integration diskutiert. Die fachliche Grundlage bildete das einführende Referat von Dr. Gisela Penteker, Mitglied der niedersächsischen Härtefallkommission und des Flüchtlingsrates.

Beim Streetkick können sich junge Balltalente austoben. Jeder und Jede kann mitmachen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeiten. Foto: Caritasverband Arnsberg-Sundern

Streetkick gilt als moderne und inklusive Form des Straßenfußballs, bei der sich junge Balltalente austoben können und bei der, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeit, jeder und jede mitmachen kann. In Arnsberg im Sauerland organisierte der Caritasverband zur Interkulturellen Woche einen solchen Sporttag - mit großem Erfolg.