Lesungen, Bücher

Das Buchcover: die Grafik eines männlichen Gesichts im Halbprofil

Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt der Roman "Der Äthiopier" die Lebensreise des Äthiopiers Adane aus seiner Heimat in die DDR, in die Bundesrepublik und zurück. 2025 wurde der Roman von der noon Foundation Mannheim mit dem Literaturpreis "Aufstieg durch Bildung" ausgezeichnet.

Ein Vater und ein kleines Kind sitzen an einem Tisch und halten ein Schild mit der Aufschrift "Gott, ich wünsche mir frieden in Afghanistan".

Der langjährige Deutschlandfunk-Journalist und Konfliktforscher Martin Gerner beantwortet in seinen Multimedia-Vorträgen aktuelle Fragen zum Thema Afghanistan und Integration von Afghanen. Außerdem erzählt er von seinen Begegnungen in dem Land am Hindukusch vor der Machtübernahme der Taliban. 

IKW-Motiv 2024 zum Thema Rassismus

Wenn es um Alltagsrassismus geht, wird die Diskussion schnell hitzig. Mangelndes Wissen und Unverständ-nis führen dazu, dass beide Seiten sich oft in ihren von Vorurteilen geprägten Vorstellungen bestätigt fühlen. Florence Brokowski-Shekete und Marion Kuchenny möchten das Thema aus der Konfrontationsecke holen.

Autorinnen und Publikum bei einer Lesung von "Mama Superstar". Foto: Jana Nita Raker

Das Buch "Mama Superstar" porträtiert elf mutige "Migrant Mamas" aus der Sicht ihrer deutschen Töchter, es geht um bedingungslose Liebe, kulturelle Vielfalt und gelebte Integration. Im Gegensatz zur aktuellen eher problemfokussierten Debatte feiern die Autorinnen Migration und ihre Protagonistinnen.

Ein zerstörtes Schlauchboot im Mittelmeer. Foto: Fabian Heinz/Sea-Eye

Volker M. Heins und Frank Wolff zeigen in ihrem Buch "Hinter Mauern: Geschlossene Grenzen als Gefahr für die offene Gesellschaft", was die Abwehr von Migration "nach innen" bewirkt: Das Drängen der EU auf "sichere Außengrenzen" untergräbt das europäische Versprechen auf Frieden und Rechtsstaatlichkeit.

Willkommenskultur 2015: Am 5. September brachten Hunderte Freiwillige Lebensmittel, Geträmke und Kleidung für Geflüchtete in den Hauptbahnhof in Frankfurt am Main. Foto: imago/epd

In seinem Buch "Deutschland und seine Flüchtlinge" analysiert der Sozialethiker Uwe Becker die wechselnden medialen Debatten und ihrem Widerhall in politischen Entscheidungen ab dem "Sommer der Flucht" 2015. Becker kann für Lesungen, Diskussionsrunden und andere Formate im Rahmen der IKW angefragt werden.

Dmitrij Kapitelman

"Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann für Lesungen angefragt werden.

Cover der beiden Bücher von Florence Brokowski-Shekete

Für ihr neues Buch "Raus aus den Schubladen! – Meine Gespräche mit Schwarzen Deutschen" hat die Bestseller-Autorin Florence Brokowski-Shekete mit Schwarzen Deutschen aus verschiedensten Berufen über ihr Leben gesprochen - vom Metzgermeister in Speyer über den ostfriesischen Kfz-Mechaniker bis zur Gynäkologin in Saarbrücken.

Cover "Nicht mein Antirassismus"

Die türkischstämmige Journalistin und Autorin Canan Topçu begibt sich in ihrem Buch "Nicht mein Antirassismus" von 2021 auf Spurensuche ihrer ganz persönlichen Identitätsentwicklung und wehrt sich gegen Denkverbote und Tabus in der Debatte um Identitätspolitik und Rassismus. Stattdessen streitet sie für den Dialog.

Buchcover "Narrative der Migration"

PD Dr. Özkan Ezli ist Kultur- und Literaturwissenschaftler an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mit seinem Buch "Narrative der Migration" wirft er einen neuen Blick auf die Migrationsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Er kann für Lesungen, Gespräche oder andere Formate im Rahmen der IKW angefragt werden.

Buchcover "Der weiße Fleck"

Mit seinem Buch "Der weiße Fleck" bietet Mohamed Amjahid neue Ansätze für die antirassistische Debatte im deutschsprachigen Raum. Es ist ein Buch für alle weißen Menschen, die einen Wandel herbeiführen möchten und für alle nichtweißen Menschen, die verstehen wollen, warum diese Welt so ist, wie sie ist.

Cover „Deutsch-Marokkanische Lebenswege“

Mit dem Buch- und Veranstal-tungsprojekt "Deutsch-Marok-kanische Lebenswege – Geschichten über das Suchen, Ankommen und Engagieren" sollen Menschen mit einer marokkanischen Einwander-ungsgeschichte eine Stimme bekom-men. Das Buch umfasst 32 Beiträge in Form von Selbst-Portraits, Interviews, Gedichten und Kurzgeschichten.

Said Rezek (stehend) bei einem Workshop in einer Schule. Foto: privat

Said Rezek ist Politikwissenschaftler, Trainer und freier Journalist. In seinem 2020 veröffentlichten Buch "Bloggen gegen Rassismus - Holen wir uns das Netz zurück!" beleuchtet er die rechte Szene im Netz und zeigt den Leser:innen, wie sie sich gegen Rassismus und für eine vielfältige Gesellschaft im Netz engagieren können.

Alice Hasters liest in Aschaffenburg aus ihrem aktuellen Buch.

Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Interkulturellen Woche dafür, dass dieses Jahr viele Veranstaltungen digital stattfinden. Auch in Aschaffenburg ist das so, doch das war den dortigen Organisierenden nicht genug - und so wird die Veranstaltung mit der Autorin Alice Hasters nun in ein örtliches Programmkino übertragen.

Titelbild der Studie

Wie gelingt die Integration von Geflüchteten in einer kleinen Gemeinde? Dieser Frage widmet sich der Soziologe Dr. Harro Honolka in einer Studie, die er für die Gemeinde Ohlstadt angefertigt hat, einer Kommune in Oberbayern. Die Ergebnisse seiner Arbeit stellt er gerne bayernweit im Rahmen der Interkulturellen Woche vor.