Filme

Das Szenenbild zeigt zwei Frauen von hinten, die nebeneinander über eine Brücke gehen.

Der Dokumentarfilm (IN)VISIBLE LINES zeigt die Erfahrungen von Frauen mit dem europäischen Migrationssystem

Die beiden jugendlichen Protagonisten des film sitzen auf einer Wiese und schauen zu Boden. sitzen auf einer

Marvin Mennés einfühlsames Portrait zweiter UmA/UmF ("unbegleitete minderjährige Flüchtlinge") eignet sich besonders für Sonderveranstaltungen mit lokalen Jugendmigrationsdiensten und zivilen Strukturen der Flüchtlingshilfe, etwa zum "Tag des Flüchtlings" am Freitag der Interkulturellen Woche.

Szenenbild aus dem Film "Staatsschutz" mit zwei Frauen im Gerichtssaal.

Als die frisch examinierte Staatsanwältin Seyo Kim (Chen Emilie Yan) ihre erste Stelle antritt, ahnt sie nicht, welchen maroden Strukturen sie schon bald die Stirn bieten muss. Sie überlebt nur knapp einen rassistischen Brandanschlag und entscheidet sich, selbst zu ermitteln. Doch in den "eigenen Reihen" stößt sie auf eine Mauer des Schweigens.

Szenenbild aus "Extrawurst" mit Friedrich Mücke, Christoph Maria Herbst und Hape Kerkeling.

"Extrawurst", eines der witzigsten und erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre kommt auf die Leinwand – und das mit Star-Besetzung: Erstmals standen Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst gemeinsam vor der Kamera. Der Film macht auf humorvolle Weise aktuelle politische Diskurse sichtbar.

Szenenbild aus "Die Möllner Briefe" mit İbrahim Arslan.

Nach dem rassistischen Brandanschlag 1992 in Mölln mit drei Toten erhielt die Stadt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film DIE MÖLLNER BRIEFE folgt Überlebenden bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen.

Szenenbild aus "Save Our Souls".

Für seinen Dokumentarfilm "Save Our Souls" begleitete Jean-Baptiste Bonnet die Seenotretter der "Ocean Viking". Mit eindringlichen Bildern zeigt er die geduldige Wachsamkeit der Crew, die Anspannung bei jeder Rettung und die Momente der Hoffnung, wenn das Schiff endlich einen europäischen Hafen erreicht.

Eine Collage aus zwei Szenen des Films "Kein Land für niemand". Oben der Blick in ein Seenotrettungsflugzeug, unten die Darstellung von Geflüchteten, die von einem Rettungsschiff an Land gebracht werden.

In diesem Jahr hat der Bundestag einen migrationspolitischen Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD. Die Dokumentation "Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes" begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur.

Cover der Dokumentation „Einigkeit und Recht und Vielfalt“.

Welche Rolle kann eine vielfältige Nationalmannschaft im Einwanderungsland Deutschland haben? Dieser und weiteren Fragen geht Autor und Regisseur Philipp Awounou in seiner Dokumentation "Einigkeit und Recht und Vielfalt – Die Nationalmannschaft zwischen Rassismus und Identifikation" nach.

Szenefoto aus dem Dokumentarfilm "Exile never ends"

Taner, der Bruder der Regisseurin, sitzt in Deutschland im Gefängnis und steht vor der frei gewählten Abschiebung in die Türkei. In der Zeit des Wartens richtet Bahar Bekta? die Kamera auf ihre alevitisch-kurdische Familie und begibt sich auf eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit.

Szene aus "Divertimento – Ein Orchester für alle"

Inspiriert von der wahren Geschichte über Zahia Ziouani, eine der wenigen Dirigentinnen weltweit, zeigt der Film DIVERTIMENTO – EIN ORCHESTER FÜR ALLE, dass es sich lohnt, entgegen aller äußerer Widerstände für seine Passion zu kämpfen. Ziouani hat ihre Vision verwirklicht: eine Brücke über die Kluft aller Vorurteile zu bauen.

Szene aus "Don't stop motion."

Drei junge mutige Menschen erzählen in "don’t stop motion" die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Die Filme-macher:innen können für Gespräche und Workshops angefragt werden.

Szenenbild aus "Warum ich hier bin".

In dem Kinodokumentarfilm "Warum ich hier bin" erzählen fünf Menschen ganz unterschiedlichen Alters, warum sie als Kinder ihre Heimat verlassen mussten und wie es für sie war, ganz neu in Deutschland anzufangen: Leila aus Bosnien, Frau Schiller aus Ostpreußen, Lena aus Japan, Cacau aus Brasilien und Ahmad aus Syrien teilen ihre Erfahrungen.

Szenenbild aus "Made in Bangladesh"

Nach dem Feuer im Rana Plaza 2013 und dem Tod von über tausend TextilarbeiterInnen entschließt sich Regisseurin Rubaiyat Hossain, einen Film über den Kampf der mutigen jungen Frauen zu drehen, die sich gegen die Verhältnisse auflehnen. Ihre Geschichte basiert auf den Erzählungen einer jungen Gewerkschaftsführerin.

Filmplakat SCHWARZE ADLER

Der Dokumentarfilm SCHWARZE ADLER lässt Schwarze Spielerinnen und Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft ihre persönlichen Geschichten erzählen. Welchen Weg haben sie hinter sich? Welche Hürden mussten sie überwinden? Welchen Vorurteilen und Anfeindungen waren sie ausgesetzt?

Die Video-Interviews des Projektes stehen online zur Verfügung. Foto: Gerburgis Sommer

Im Rahmen des Projekts "Angekommen in Recklinghau-sen/Gelsenkirchen/Bottrop –
Migrationsgeschichten aus vier Generationen" sind Video-Interviews entstanden, in denen Menschen über ihr Ankommen im Ruhrgebiet berich-ten. Die Clips sind online verfügbar und können bei Veranstaltungen der IKW eingesetzt werden.