Für Kirche/Gemeinde

Auf dem Bild sind zu sehen von links: Die EKD-Ratsvorsitzende Bischöfin Kirsten Fehrs, Metropolit Augoustinos von Deutschland, der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing.

Wir dokumentieren die Wortbeiträge der EKD-Ratsvorsitzenden Bischöfin Kirsten Fehrs, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, und von Metropolit Augoustinos von Deutschland, dem Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz, beim ökumenischen Gottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der IKW.

Ein überfülltes Boot mit Flüchtenden auf dem Meer im Gegenlicht.

Das Bündnis United4Rescue hat ein umfangreiches Materialheft für Kirchengemeinden herausgegeben. Es bietet Anregungen und Material für Gottesdienste, Andachten und Aktionen, Einordnungen und Einblicke, Hintergrundinformationen, Bildungsmodule für die Jugendarbeit und nicht zuletzt liturgisches Material.

Interreligiöses Friedensgebet Sinsheim

Wie können unterschiedliche Religionen miteinander feiern? Diese Frage bewegt nicht nur den Sinsheimer Rat der Religionen, dies ist eine grundsätzliche Frage. Zur Interkulturellen Woche veranstaltete der Rat ein interreligiöses Gebet – und nahm sich für die Vorbereitung viel Zeit zum Kennenlernen.

Cover Fürbitte EKD-Jahreslosung

"Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." Dieser Satz aus dem 1. Korintherbrief ist die Jahreslosung der Evangelischen Kirche für 2024. Die Pastorin und Autorin Birgit Mattausch hat dazu für die Seenotrettungsorganisation United4Rescue eine Fürbitte formuliert, die auch im Rahmen der IKW verwendet werden kann.

Sie gestalteten die Veranstaltung (v. l.): Organist Markus Köppen, Mitorganisatorin Dagmar Matthies, Erol Öksüz, Dr. Jochen Sieper (liberale jüdische Gemeinde), Necdet Koc (Imam der türkisch-islamischen Gemeinde), Kerstin Tiemann (Superintendentin des ev.-luth. Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln) und Christian Piegenschke (Pfarrer der röm-kath. Gemeinde). Foto: Norbert Matthies

"Neue Räume – für Begegnungen – für Menschen – für Gott" – zu  diesem Thema luden die Interreligiösen Begegnungen Cuxhaven am Sonntag, 24. September, dem Auftakt der deutschlandweiten Interkulturellen Woche 2023, zum 11. Interreligiösen Gebet in die römisch-katholische Pfarrkirche St. Marien ein.

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und EKD-Ratsvorsitzende, und der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hielten beim bundesweiten IKW-Auftakt in Bottrop eine Dialogpredigt. Foto: ÖVA

Bei der bundesweiten Eröffnung der Interkulturellen Woche 2023 in Bottrop wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der unter dem Motto "Neue Räume" stand. Thema war die biblische Erzählung des Turmbaus zu Babel (Genesis 11, 1-9 ). Wir dokumentieren die Dialogpredigt, die dort gehalten wurde.

Flagge United4Rescue. Foto: United4Rescue / Guillaume Duez

Angesichts des anhaltenden Sterbens auf dem Mittelmeer ruft United4Rescue zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni auf, der Toten zu gedenken und Bootsflüchtlinge in Seenot zu retten. Bundesweit sind Kirchengemeinden eingeladen, sich der Fürbitte anzuschließen.

Bischof Emmanuel von Christoupolis, Landesbischöfin Heike Springhart und Erzbischof Stephan Burger (v. l.) hielten eine Trialog-Predigt. Foto: ÖVA

Beim ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zur bundesweiten Eröffnung der Interkulturellen Woche am 25. September 2022 in Heidelberg hielten Erzbischof Stephan Burger, Bischof Emmanuel von Christoupolis und Landesbischöfin Heike Springhart eine Trialog-Predigt zur Manna-Geschichte und ihren aktuellen Bezügen.

Sie gestalteten den Auftakt in Cuxhaven (v. l.): Erol Öksüz, Imam Neçdet Koç, Olaa Alkasha, P. Dr. Lutz Meyer, Dagmar Matthies, Pfr. Christian Piegenschke, P. Dr. Bogdan Dabrowski.

Zum Auftakt der deutschlandweiten Interkulturellen Woche 2022 luden die Interreligiösen Begegnungen Cuxhaven zum zehnten Interreligiösen Gebet in die evangelisch-lutherische Emmauskirche ein. Dort trugen Geistliche verschiedener Religions-gemeinschaften Texte und Gebete zum Thema "Freundschaft in Vielfalt und ein neues Jahr im Glauben vor".

Auf den Gebetskarten findet sich ein Klagegebet sowie ein Segen und Zuspruch.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat viele Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Allein nach Deutschland sind rund eine Millionen Ukrainer*innen gekommen, in der Hoffnung auf Schutz. Gerade im Gebet ist die eigene Muttersprache wichtig. Daher bietet die EKD für ukrainische Geflüchtete zwei Gebete an, jeweils auf Ukrainisch und Deutsch.

Foto Pietà von Mariupol

Schon seit über einem Monat ist Krieg in der Ukraine. Das menschliche Leid, das dadurch verursacht wird, ist unermesslich. Ein Bild, das den Schrecken greifbar macht, ist die Aufnahme von Pietà aus Mariupol: eine Schwangere, die nach einem Angriff auf einer Bahre abtranspor-tiert wird. Für Sie hat Oberkirchenrä-tin Sabine Dreßler ein Gebet verfasst.

Aktion zum Tag des Flüchtlings; Foto: AMNESTY INTERNATIONAL

Die Kooperation von Kirche für die Stadt e.V., Amnesty International, dem Büro der Regionen und dem Katholikenrat Aachen-Stadt hatte am Nationalen Tag des Flüchtlings, am Freitag, 1. Oktober 2021, zu einem Gottesdienst “Wie grenzen auf - Rassismus“ eingeladen. Rassismus betrifft uns alle und hat mit jeder und jedem von uns zu tun.

Gebet für die im Grenzland

Für die Menschen, die an der Grenze zwischen Belarus und Polen aushar-ren, hat Oberkirchenrätin Sabine Dreßler ein Gebet verfasst. Sie ist bei der Evangelischen Kirche in Deutsch-land (EKD) für Menschenrechte, Migration und Integration zuständig. Außerdem ist sie Mitglied im Ökumenischen Vorbereitungsaus-schuss zur Interkulturellen Woche.

Geflüchtete in Seenot

Das Bündnis "United4Rescue" wurde nach einer Resolution des evange-lischen Kirchentags 2019 gegründet. Seit dem hat es der Seenotrettung im Mittelmeer zwei Schiffe zur Verfügung gestellt. Darum und um den "Mut zur Menschlichkeit" geht es in diesem Gottesdienst aus Palermo. Dort ermöglicht Bürgermeister Leoluca Orlando dreierlei: einen Hafen, festen Boden und Menschlichkeit.

Christliche Symbole. Foto: shutterstock/Vladimir Melnik

Vielerorts gehören ökumenische Gottesdienste zu den Interkulturellen Wochen dazu, teilweise unter Beteili-gung von Gläubigen nichtchristlicher Religionen. Das wirft Fragen auf, wie diese in angemessener Weise beteiligt werden können. Wichtig ist die Sensibilität für die Situation vor Ort, die Absprache mit den Beteiligten sowie eine exakte Vorbereitung.