Kabarett mit Serhat Dogan: "Lachkräfte gesucht"

Serhat Dogan steht seit vielen Jahren in Deutschland auf der Bühne, tritt in Fernsehsendungen und Comedyshows auf. Foto: Britta Schüßling
Kabarett mit Serhat Dogan: "Lachkräfte gesucht"
Der deutsch-türkische Comedian ist mit seinem aktuellen Programm auf Tour

Der Comedian Serhat Dogan ist Stammgast bei der Interkulturellen Woche. Auch mit seinem aktuellen Best-of-Programm "Lachkräfte gesucht" kann er angefragt werden.

Was passiert, wenn ein Türke mit Grönemeyer-Songs Deutsch lernt, sich in eine deutsche Sozialpädagogin verliebt, und in Sachsen Baseball spielen will? Serhat Dogan bietet eine mitreißende Mischung aus Humor und kultureller Vielfalt. Diese einzigartige Show sorgt für gemeinsame Freude durch herzerwärmende Witze und pointierte Satire. Seien Sie Teil dieser humorvollen Reise, die zeigt, dass Lachen eine universelle Sprache ist, die uns alle verbindet. "Lachkräfte gesucht" – der deutsch-türkische Kulturen-Clash mit Lachgarantie.

Dogan sagt: "Ich bin davon überzeugt, dass Humor eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen schlagen kann. Mein Ziel ist es, durch meine Show nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern auch dazu beizutragen, dass wir uns als Gesellschaft näherkommen und besser verstehen."

Obwohl Serhat Dogan inzwischen seit vielen Jahren in Deutschland lebt, bleibt vieles dem gebürtigen Türken immer noch ein Rätsel. Zum Beispiel: Warum gibt es eigentlich Fahrschulen? Wo doch in der Türkei jeder Mann von Geburt an weiß, worauf es beim Autofahren ankommt: Den Fuß niemals vom Gaspedal nehmen und sich nicht von Nebensächlichkeiten aufhalten lassen – zum Beispiel rote Ampeln, Zebrastreifen oder Fußgänger.

Noch rätselhafter: Wenn Menschen es schaffen, ihren Urlaub auf die Minute perfekt durchzuplanen, warum fahren sie dann zuhause mit der Deutschen Bahn?

Und schließlich das größte aller Geheimnisse: Warum versuchen deutsche Männer hartnäckig, tanzen zu lernen – obwohl das nie im Leben klappen kann?

In einem wahren Gagfeuerwerk berichtet Serhat über seine Probleme, in Deutschland seinen türkischen Mann zu stehen und darüber, was er in den letzten Jahren über das Leben in seiner neuen Heimat gelernt hat. Zum Beispiel wie schwierig sein kann, Frauen kennenzulernen – vor allem, wenn man es dummerweise auf dem Christopher Street Day versucht.

Mit "Comedy-Visum" nach Deutschland

Serhat Dogan, wurde 1974 in Köln geboren und zog 1980 mit den Eltern nach Izmir. Er schwamm für die türkische Nationalmannschaft und kehrte 2004 nach einem Sportstudium nach Köln zurück. Er sollte seinen Wehrdienst leisten, doch zur türkischen Armee wollte er auf keinen Fall. Sein deutscher Schwager in spe, niemand Geringeres als Bestsellerautor Moritz Netenjakob, hatte die rettende Idee: Er schrieb Dogan ein kleines Comedyprogramm, das dieser auf Netenjakobs Hochzeit aufführte – ohne auch nur ein Wort davon zu verstehen. Der Auftritt wurde ein voller Erfolg, und mit einiger prominenter Unterstützung gelang es Dogan, in Deutschland bleiben zu dürfen – unter der Voraussetzung, dass er hier als Comedian arbeitet.

Dogan tritt mit seinen Bühnenprogrammen bundesweit auf, wurde für zahlreiche Kleinkunstpreise nominiert und ist in Fernsehshows ein gern gesehener Gast, u. a. war er schon bei "Rent a Pocher" (Pro Sieben), "Müller & Friends" (SWR) sowie in den WDR-Produktionen "NightWash", "Funkhaus", "Stratmanns" und "Für heute danke" zu sehen.

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Kontakt
Telefon: 02236 / 3311029
E-Mail: booking@serhatdogan.de

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