Für Kirche/Gemeinde

© KNA, Papst Franziskus begrüßt geflüchtete Menschen im Haftlager Moria auf der Insel Lesbos bei seinem Besuch am 16. April 2016.

» Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat « (Mk 9,37; vgl. Mt 18,5; Lk 9,48; Joh 13,20). Mit diesen Worten erinnern die Evangelisten die christliche Gemeinde an eine Lehre Jesu, die begeisternd und zugleich sehr verpflichtend ist.

IKW Postkarte "Schuhe" aus 2008

Die Postkarte "Schuhe" erschien zur IKW 2008.
Frau Haase hat diese Meditation anlässlich der "Meditationen zu historischen und Bildmotiven der IKW" geschrieben und gehalten, die im Rahmen der Vorbereitungstagung 2016 am 19.2.2016 in Magdeburg stattfand.

Gottesdienstanregungen

Flucht und Vertreibung, Entwurzelung und Orientierungsverlust, Wege durch Elend und in Ungewissheit – die Schicksale von immer mehr Menschen lassen uns keine Ruhe mehr. Jugendliche nehmen die Berichte und Bilder von Vertriebenen und insbesondere von Kindern und Gleichaltrigen auf der Flucht wahr. Neben den Berichten über Schutzsuchende aus fernen Ländern begegnen sie auch Geschichten von Kindern und Jugendlichen in ihrem Umfeld, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Zuhause verlieren und Zu?ucht suchen.

Cover Liederbuch "Gemeinsam vor Gott"

Das interkulturelle Liederbuch „Gemeinsam vor Gott“ greift christliche Lieder aus dem persischen Sprachraum auf und enthält zusätzlich bei uns bekannte Stücke mit einer  singbaren Übersetzung in Farsi. Es eignet sich damit ideal für die interkulturelle Arbeit in Gemeinden und ist ein Brückenschlag für die Arbeit mit Geflüchteten.

Ahmad Aweimer (links) und Paul Gerhard Stamm sprachen das Gebet

Über 35.000 Geflüchtete sind in den vergangenen Jahren auf dem Weg nach Europa bisher gestorben. Mit einem interreligiösen Gebet wurde ihrer bei einer großen Aktion beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund gedacht. Der Text kann auch für Gottesdienste im Rahmen der Interkulturellen Woche genutzt werden, etwa zum "Tag des Flüchtlings" am 27. September. 

Papst Franziskus zum Welttag

Die katholische Kirche ruft seit 1914 jährlich zum "Welttag des Migranten und Flüchtlings" auf. Papst Franziskus hat den Tag von Januar auf den letzten Sonntag im September verlegt - damit findet er im Zeitraum der Interkulturellen Woche statt. Für 2019 hat Papst Franziskus das Motto "Es geht nicht nur um Migranten" ausgesucht.

Konfettiherz

Christoph Stiba, der Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), schreibt über das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche.

Schweden

Eine Predigt zum diesjährigen Motto der Interkulturellen Woche "Zusammen leben, zusammen wachsen." von Pfarrer Dirk Voos

Kapelle auf Curacao

Weitere Liturgiebausteine für einen Gottesdienst zum IKW-Motto 2019 von Pfarrer Dirk Voos.

Boot auf Aruba

Weitere Liturgiebausteine für einen Gottesdienst zum IKW-Motto 2019 von Werner Höbsch.

Die Musiker Paul Kayser und Semjon Kalinowsky

Eine spirituelle Botschaft möchte das Musikprojekt "Shalom trifft Kirche" mit seinem Angebot senden und dadurch den interreligiösen Dialog bereichern. Die Musiker möchten außerdem eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen.

Tag des Flüchtlings, Aachen; Citykirche

Bei diesem Gottesdienst wurde an den Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht. Insbesondere standen die Menschenrechte von Kindern im Mittelpunkt.

Blick in die Gemeinde

2018 sind mehr als 3.000 Menschen beim Versuch ums Leben gekommen, über Afrika und Asien nach Europa zu gelangen. In Krefeld wollten das viele Bürger nicht schweigend hinnehmen und trafen sich im Rahmen der Interkulturellen Woche zu einem interreligiösen Totengedenken.

© https://sankt-bernard.ansgar-portal.de/2018/09/30/herr-du-bist-mein-leben-herr-du-bist-mein-weg/

"Herr, du bist mein Leben, Herr, du bist mein Weg" - Mit diesem Lied begann der Gottesdienst am 23. September in St. Bernard anlässlich der bundesweiten interkulturellen Woche. Es ging um Vielfalt und Verbundenheit: Die Vielfalt der Nationen, Sprachen, Kulturen, und die Verbundenheit untereinander in Gott. Die christlichen Geflüchteten vom Café St. Bernard gestalteten diesen Gottesdienst mit.

Foto: EFG Neuruppin

Einen besonderen Gottesdienst feierte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Neuruppin im Rahmen der Interkulturellen Woche: Er fand auf Deutsch und Persisch (Farsi) statt. Wie es dazu kam, berichtet Pastorin Sigrun Teßmer.