Aktionen, Projekte

Ein Screenshot zeigt den virtuellen Eingang zum Lernhaus Jüdisches Leben.

Das digitale Lernhaus "Jüdisches Leben" ist eine interaktive, virtuell begehbare Lernumgebung zu jüdischer Religion und Geschichte, Gegenwartskultur und Antisemitismusprävention. Die Plattform verbindet interreligiöses Lernen, politische Bildung und digitale Lernformen.

Mehrere Menschen sitzen zusammen und sind im Dialog.

"Sprechen & Zuhören" ist ein vom Verein Mehr Demokratie entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt und ohne Unterbrechung spricht.

Die Hip-Hop-Dance-Gruppe Nuevo Estilo Dance

Die KinderKulturKarawane bringt junge Menschen aus dem Globalen Süden mit Jugendlichen in Europa, vor allem im deutschsprachigen Raum, zusammen. Seit mehr als 25 Jahren kommen so jedes Jahr Gruppen junger Künstler:innen aus soziokulturellen Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika nach Deutschland.

Sie gestalteten die Veranstaltung mit (v. l.): Sabine Pannhausen, Sevilay Heggen-Karaca, Prof. Dr. Michael Noack, Firdas Ziani, Uwe Bohlen, Josephine Gauselmann, Helmut Thommessen.

In Mönchengladbach fand 2025 im Rahmen der Interkulturellen Woche die Veranstaltung "Dafür: Religion als Brücke in einer vielfältigen Gesellschaft" statt. Dabei sprachen Fachleute und Interessierte über die Rolle von Religion in einer pluralen Gesellschaft – über ihre Chancen ebenso wie über ihre Herausforderungen.

Eine grafische Darstellung des flashmob-Fächers "ZUSAMMEN.TUN"

Die EKD-Menschenrechtsinitiative "Frei und Gleich" hat ein Aktionstool veröffentlicht, das Impulse liefert, um für die Menschenrechte die Stimme zu erheben und das sich auch für die IKW eignet. Der Flashmob-Fächer "ZUSAMMEN.TUN" liefert auf 40 Seiten kreative Ideen für Flashmobs und Aktionen im öffentlichen Raum.

Schuhe, weitere Kleidung, Lebensmittel und Getränke, die Freiwillige gebracht haben, stehen am 5. September 2015 am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main.

Vor zehn Jahren begann der "Sommer der Migration" mit Geflüchteten, die an Bahnhöfen ankamen, mit vielen helfenden und spendenden Händen und Angela Merkels berühmten Worten "Wir schaffen das!". Wie steht es zehn Jahre danach um die Integration der neu hinzugekommenen Menschen? 

Ein Mädchen coloriert das IKW-Wimmelbild am Tablet, daneben zwei Beispiele von fertigen Bildern.

Die Mittelschule in Dietenhofen im Landkreis Ansbach bei Nürnberg hat auch 2024 das IKW-Motto "Neue Räume" wunderbar kreativ bearbeitet. Dieses Mal nahmen sich Schüler:innen das Thema "Rassismus" vor – und das Wimmelbild, das vom Ökumenischen Vorbereitungsausschuss zur IKW zur Verfügung gestellt wurde.

Titelbild des Webdossiers "Mit dem Smartphone auf der Flucht". © Brot für die Welt

Was nehmen wir mit, wenn wir unsere Heimat verlassen? Ein Handy ist fast immer dabei. Das Webdossier „Mit dem Smartphone auf der Flucht“ der Organisation Brot für die Welt ermöglicht eine interaktive Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Grenzpolitik, Flucht und Migration.

Begegnungs- und Gesprächsformate sind etablierte Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche - wie hier etwa das Projekt "Meet a Jew". Foto: Meet a Jew

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland wollen mit der Initiative "#VerständigungsOrte" Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. Das kann auch im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfinden, bei der Kirchen und Diakonie bereits aktiv sind.

Online-Zukunftsquiz

Mit dem Online-Quiz Wissen testen: Die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit spielen auch im Rahmen der Interkulturellen Woche eine immer größer werdende Rolle. Das Online-Zukunftsquiz stellt ein gutes Mittel dar, um diese Themen auch in die Interkulturelle Woche miteinzubringen.

Die Tagung fand im Sitzungssaal des Rathauses statt. Foto: Stadt Sinsheim

Die Stadt Sinsheim im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) beteiligte sich 2023 zum ersten Mal an der Interkulturellen Woche. Zum Motto "Neue Räume" hatten die Organisierenden eine ganz besondere Idee: Sie veranstalteten im Rathaus der Stadt eine ganze Tagung zu diesem Thema.

Die Schüler*innen gestalteten unter anderem das IKW-Motiv "Mauerkopf" um und neu.

Die Mittelschule Dietenhofen im Landkreis Ansbach hat sich mit einer tollen Aktion dem IKW-Motto "Neue Räume" künstlerisch und kreativ genähert. Dafür verwendeten die Organisierenden und die Schüler*innen unter anderem ein IKW-Motiv aus früheren Jahren, das aber immer noch brandaktuell ist.

In der neueingerichteten Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde wurde darüber gesprochen, was "heilige" Räume ausmacht, ob es zwingend bestimmter Gebäude für Gebete und Gottesdienste bedarf, und auch, ob diese exklusiv nur einer Religion zur Verfügung stehen.

Bei einer Veranstaltung zum Thema "Heilige Räume – neue Räume erkunden" im Rahmen der Interkultu-rellen Woche in Cuxhaven sprachen Vertreter*innen verschiedener Religionsgemeinschaften in der Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde darüber, was „heilige“ Räume ausmacht.

Begegnung bei "Meet a Jew"

Das Projekt "Meet a Jew" koordiniert bundesweit Begegnungen von ehrenamtlichen jüdischen Projekt-teilnehmenden mit Gruppen aus dem Bildungsbereich: von der Schulklasse bis zur Konfirmandengruppe, von der Volkshochschule bis zum Gesprächskreis einer Kirchengemeinde, vom Sportverein bis zur Universität.

Sie diskutierten in den Räumen der türkisch-islamischen Gemeinde in Cuxhaven.

Bei einer Veranstaltung zum Thema "Wir sind Fremde – fast überall" wurde in Cuxhaven sehr konstruktiv über die Voraussetzungen gelingender Integration diskutiert. Die fachliche Grundlage bildete das einführende Referat von Dr. Gisela Penteker, Mitglied der niedersächsischen Härtefallkommission und des Flüchtlingsrates.