Aktionen, Projekte

2019

Ein Blatt des Interkulturellen Kalenders im Kreis Nordfriesland

Die nördlichste Interkulturelle Woche der Republik findet im Kreis Nordfriesland statt. Dort hatten die Organisierenden 2019 eine Aktionsidee, die komplett digital abläuft: Sie verschickten per E-Mail vom 1. September bis zum 3. Oktober den Interkulturellen Kalender, um die Buntheit und Vielfalt des Lebens im Kreis zu feiern.

Daniela von Bremen und Eiccafé-Betreiber Rino Micacchioni präsentieren das Integrationseis.

In Bottrop wurde anlässlich des Stadtkirchentages diese Leckerei erfunden, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch Menschen ins Gespräch bringt: das Integrationseis. Das in einer schwarzen Waffel servierte helle Eis kommt zunächst etwas klischeehaft daher, doch der erste Eindruck kann - wie bei Menschen - täuschen.

Eine Rettungsweste hängt am Turm der Kirche St. Antonius in Immensen.

Es war im April 2019, als an vielen Kirchtürmen im Norden Deutschlands Rettungswesten hingen. Sie waren Teil einer Friedensaktion, mit der Hannoveraner Kirchengemeinden die Arbeit des Aktionsbündnisses „Seebrücke“ unterstützten. Eine Initiative, die jederzeit auch im Rahmen der Interkulturellen Woche wiederholt werden kann - zumal das Thema nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Lochhausen-Langwied heißt Besucher willkommen.

Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Lochhausen-Langwied liegt im Westen von München. Schon bald nach der Eröffnung im Dezember 2016 machte sich die örtliche AWO Gedanken, wie sie die Nachbarschaft mit den Bewohnern zusammenbringen könnte. Die erfolgreiche Idee war eine urdeutsche Institution: ein Stammtisch.

Vier Religionssymbole (im Uhrzeigersinn von oben links): Christentum, Judentum,  Islam und Bahá’í.

Gleich zwei interreligiöse Veranstaltungen hat die Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg 2019 im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) organisiert. Eine "Reise zu Fuß zu den Weltreligionen" und der Interreligiöse Dialog "Was glaubst Du?". Letzeres war eine Premiere, der Dialog soll auch 2020 fortgeführt werden.

Fahrräder vor der DITIB Osman-Gazi-Moschee in Monheim

Zu Besuch in den Gotteshäusern mehrerer Religionen: Diese Veranstaltungsform ist gut geeignet, um das interreligiöse Verständnis und den interreligiösen Dialog zu verstärken. In Monheim am Rhein wurde die Tour mit dem Fahrrad absolviert. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann es auch zu Fuß oder im Bus geschehen 

Vorstellung des "Tagebuchs der Gefühle"

Es gibt nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. In dem Projekt "Spurensuche" befassen sich Jugendliche in Halle mit dem Holocaust. Sie verfolgen den Weg deportierter Familien, erzählen und verarbeiten die Erfahrungen in einem "Tagebuch der Gefühle" - gedruckt und als Video-Serie.

Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Einrichtungen kennen - auch durch kleine Rollenspiele.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche wurde in Göttingen eine ungewöhnliche Fortbildung organisiert. Bei einer „Rallye“ durch verschiedene Beratungsstellen sollten Menschen, die Berührungspunkte mit zugewanderten Frauen und Mädchen haben, einen Einblick in die Arbeit verschiedener Einrichtungen bekommen.