Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.
Marvin Mennés einfühlsames Portrait zweiter UmA/UmF ("unbegleitete minderjährige Flüchtlinge") eignet sich besonders für Sonderveranstaltungen mit lokalen Jugendmigrationsdiensten und zivilen Strukturen der Flüchtlingshilfe, etwa zum „Tag des Flüchtlings“ am Freitag der Interkulturellen Woche. Aufgrund der kurzen Laufzeit ist der Film besonders geeignet für Diskussionsveranstaltungen.
Dokumentarfilm, Deutschland 2025
Regie, Kamera, Produktion: Marvin Menné
Schnitt: Jonas-Danilo Fehr (BFS)
Produktion: Hochschule Mainz
79 min.
FSK: ab 6 Jahren
Kinostart: 01.10.2026
Kontakt für Filmvorführungen
Jörg van Bebber
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