Lesungen, Bücher

2019

Rosaria Chirico bei einer Lesung.

Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas, des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen teilen sie seit 2015 mit jedem, der sie hören will: die "Daughters and Sons of Gastarbeiters".

Der fremde Deutsche: Leben zwischen den Kulturen; Foto Sughanthy Puvaneswaran

„Der fremde Deutsche“ ist die Geschichte der gelungenen Integration eines tamilischen Kriegsflüchtlings, der als unbegleiteter zwölfjähriger Junge nach Deutschland kam. Anschaulich schildert Umeswaran Arunagirinathan seinen Weg vom geduldeten Kinderflüchtling zum Arzt und deutschen Staatsbürger.

©Mohammed Jouni

Unbegleitete Kinder und Jugendliche bis 25 Jahren aus Krisen- und Kriegsgebieten machen einen Großteil der geflüchteten Menschen in Deutschland aus. Im Autor*innenkollektiv »Jugendliche ohne Grenzen«, Berlin, ergreifen die geflüchteten Jugendlichen selbst das Wort.

 

Vielfalt ist Alltag! Vielfältige Buchtipps vom Evangelischen Literaturportal

Vielfalt kann als Herausforderung und als Bereicherung wahrgenommen werden. Vor allem aber ist Vielfalt Alltag.", das zeigen diese Buchtipps.

Buchcover von Nach der Flucht

„Neue Ideen für die Einwanderungsgesellschaft“ verspricht der Autor Mark Terkessidis in seinem aktuellen Essay. Und tatsächlich: Indem er etablierte Begriffe der Debatte und der Praxis hinterfragt, eröffnet er einen neuen Blick auf das, was wir gemeinhin „Integration“ nennen – und entwirft ein radikal neues Modell davon.

2018

Buch: Schwarzbuch Migration

Karl-Heinz Meier-Braun erinnert an die lange Geschichte der Ausländerdebatten in der Bundesrepublik und zeigt, dass Deutschland schon lange ein Einwanderungsland ist, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.

Buch: Nach der Flucht

Über Flucht und ihre Folgen ist mittlerweile viel geforscht und geschrieben worden. Eine der Publikationen aus jüngster Zeit ist ein nur schmales Buch, aber eines mit gewichtigem Inhalt. Darin hat Ilja Trojanow Biographisches und Beobachtetes, Gedachtes und Empfundenes zusammengetragen.

© Mehmet Daimagüler

Hat unser Sicherheitsapparat die lückenlose Aufklärung der NSU-Mordserie verhindert? Trägt auch der Verfassungsschutz Verantwortung für die Verbrechen der Neonazis? Und haben Polizeibehörden jahrelang in eine falsche Richtung ermittelt? Diese und andere Fragen thematisiert Mehmet Daimagüler, Opferanwalt der Nebenklage, in seinem Plädoyer zum NSU-Prozess