Für Gottesdienste

2020

Christliche Religionssymbole

Am 14. Mai 2020 riefen weltweit führende Religionsvertreter zu einem gemeinsamen Gebetstag auf. "Beten für die Menschheit" sollte auch die Verbundenheit untereinander zeigen. In Deutschland sind zu der Aktion einige Videoprojekte entstanden, die als Anregung für Gottesdienste im Rahmen der Interkulturellen Woche dienen können.

Sonnenuntergang

In den Morgenstunden des Ostersonntag 2020 gerieten auf dem Mittelmeer vermutlich vier Boote mit Geflüchteten in akute Seenot. Unter dem Eindruck der Geschehnisse wurden zwei Fürbitten verfasst, die (leider) auch weiterhin aktuell sein werden. Rettungsorganisationen gehen davon aus, dass zahkreiche Menschen ertrunken sind.

Betende Frau

Pfarrerin Sylvia Bukowski hat für den Kirchenkreis Wuppertal ein Corona-Gebet geschrieben, das auch für Gottesdienste im Rahmen der IKW genutzt werden kann. Für das Materialheft zur Interkulturellen Woche 2020 hat sie eine Predigtanregung zum Thema "Hoffnung für die Opfer von Gewalt" und eine Fürbitte verfasst.

2019

Sufi-Tanz

Zum Start der 45. Interkulturellen Woche in Berlin wurde in der Gemeinde St. Christophorus in Neukölln ein interreligiöses Friedensgebet mit einem politischen Statement veranstaltet, anschließend wurden zwei Ausstellungen eröffnet.

Im Gottesdienst entstand eine Wand aus Fürbitten.

In Fulda wurde zur Eröffnung der Interkulturellen Woche ein Ökumenischer Gottesdienst zum diesjährigen Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen.“ gefeiert. Zum Fürbitten-Gebet haben sich die Organisierenden eine tolle Aktion einfallen lassen: Die Fürbitten wurden von den Gottesdienst-Besuchern als Puzzle gestaltet.

Die Beteiligten am Gottesdienst in 17 Sprachen in Neu-Isenburg.

17 Sprachen waren zu hören, als in der Neu-Isenburger Buchenbuschkirche mit zahlreichen Besuchern zum 13. Mal die interkulturellen Wochen mit einem außergewöhnlichen Gottesdienst eröffnet wurden. Christen unterschiedlicher Nationalität, Herkunft und Hautfarbe, trugen biblische Texte oder Gebete vor.

Cover Liederbuch "Gemeinsam vor Gott"

Das interkulturelle Liederbuch „Gemeinsam vor Gott“ greift christliche Lieder aus dem persischen Sprachraum auf und enthält zusätzlich bei uns bekannte Stücke mit einer  singbaren Übersetzung in Farsi. Es eignet sich damit ideal für die interkulturelle Arbeit in Gemeinden und ist ein Brückenschlag für die Arbeit mit Geflüchteten.

Ahmad Aweimer (links) und Paul Gerhard Stamm sprachen das Gebet

Über 35.000 Geflüchtete sind in den vergangenen Jahren auf dem Weg nach Europa bisher gestorben. Mit einem interreligiösen Gebet wurde ihrer bei einer großen Aktion beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund gedacht. Der Text kann auch für Gottesdienste im Rahmen der Interkulturellen Woche genutzt werden, etwa zum "Tag des Flüchtlings" am 27. September.