Ausstellungen

2019

Wanderausstellung "YOUNIQORTH"

Zuhören, Entdecken und Verstehen, Vorurteile hinterfragen, sich besser Kennenlernen – dazu laden sieben multimediale und interaktive Stationen Besucher und Besucherinnen ein, in einen Austausch und Dialog zu kommen.

2018

In mehreren Werkstätten berichteten die Migranten über die mitgebrachten Gegenstände und erzählten ihre Fluchtgeschichten.

Ein Ring, eine Tischdecke, ein Handy, ein Bild – es sind Alltagsgegenstände, die in der Ausstellung „Verbindungsstücke zwischen alter und neuer Heimat“ zu sehen sind. Und doch haben sie für ihre Besitzer eine große Bedeutung, erinnern sie doch an die Heimat, die sie verlassen mussten. Zusammengetragen wurden sie in einem Projekt zur Interkulturellen Woche 2018 in Dessau-Roßlau.

Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ © Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Der menschenverachtenden Perspektive der Täter werden Zeugnisse der Opfer gegenübergestellt.

Artikel 1: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit; © Andreas Reeg

Zum dritten Mal schrieb das Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ) 2017 den Fotowettbewerb »Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!« aus. Anlass war diesmal die Überprüfung Deutschlands im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Die Aufgabe bestand darin, einen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in zwei bis vier Fotografien zu interpretieren.

Wanderausstellung: Gesicht einer Flucht

Häufig heißt es in den Medien oder in Gesprächen „DIE“ Flüchtlinge; fremd, anonym und negativ. „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ lädt dazu ein, genauer hinzuschauen. Wer sind die Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen? Was hat sie in die Flucht getrieben? Wie geht „Fliehen“ überhaupt? Und schließlich: Wie erleben sie ihre Ankunft in Deutschland? Deutsche Teilnehmende, die seit der Zeit des Zweiten Weltkriegs fliehen mussten oder vertrieben wurden, lenken den Blick auf die eigene Geschichte.

2017

Foto: Tim Lüddemann; Ausstellung "Kinder spielen überall"

Der Fotograf Tim Lüddemann bereiste 2015/2016 die Balkanroute, über die in dieser Zeit tausende Menschen Schutz in der EU suchten. Dabei porträtierte er Familien und ihre Kinder auf ihrer beschwerlichen Flucht  durch die Balkanländer. Kinder, die trotz ihrer unvorstellbar schwierigen Situation das Spielen nicht verlernt hatten.

Cover des Katalog zur Ausstellung "Frauen und Migration"; © epv.de

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen – derzeit also rund 30 Millionen. Wenn sie ihre Heimat verlassen müssen, erleben sie oft Gewalt und Diskriminierung. Neun Fotograf*innen haben das Leben von Frauen dokumentiert, die geflohen sind.

Plakat "auf und davon"

Die Ausstellung „auf und davon“ von Mission EineWelt will in fünf Roll ups einen Beitrag aus menschenrechtlicher Perspektive leisten zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte zu Flucht und Migration.