Dokumentarfilm: Exodus - Der weite Weg

 
Ein Film von Hank Levine, D / BRAS 2017 – 105 Min – OmU, Kinostart 29.3.2018

Napuli, Nizar und Bruno, Lahpai und Tercha, Dana und Yasmin sind auf der Flucht. Wie sie sind viele Millionen andere Menschen weltweit aus den unterschiedlichsten Gründen gezwungen ihre Heimat zu verlassen.
Jede Minute kommen zahlreiche weitere hinzu.Sie bilden einen globalen Menschenstrom, von dem wir längst ein Teil geworden sind:
die einen fliehen, die anderen grenzen sich ab.
„Exodus-Der weite Weg“ beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migration Themas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von 2 Jahren.
Gefilmt wurde u.a. im Süd-Sudan, Kenia, Haiti, Brasilien, Algerien, DRC-Kongo, West-Sahara, Myanmar-Kachin Staat, Kuba und Deutschland.

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Sie alle sind auf der Flucht, in verschiedenen Stadien: die einen sind noch unterwegs,kommen nicht zur Ruhe, die anderen sind aufge
nommen im Lager oder Heim als transitorischem Ort, oder schon angekommen in einem unbekannten Land.
Die anderen kehren nach Jahrzehnten zurück in ihre ehemalige Heimat, die nicht mehr dieselbe ist. Wir erleben die ungeheuren Fähigkeiten von Menschen in Ausnahmesituationen und erkennen ihre Kraft, ihren Mut, ihre Leidenschaft, die sie einsetzen,um ihrem Schicksal zu begegnen.
Menschen fliehen nicht nur vor Armut, Verfolgung, Terror und Krieg, sondern sie sind auch an vermeintlich sicheren Orten Diskriminierung, Gewalt und der Willkür von Verwaltungen und Behörden ausgesetzt.
Auch deshalb entsteht selbst im täglichen Überlebenskampf so etwas wie Normalität und Alltag und es bilden sich Schicksalsgemeinschaften.
In ihren extremen Lebenssituation zeigen sich wie in einem Brennglas zutiefst menschliche Bedürfnisse: die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben, und nach so etwas wie Heimat als sozialem Ort, als Bestandteil der eigenen Geschichte.
Die Protagonisten und Protagonistinnen kämpfen um das Recht auf eine menschenwürdige Zukunft, die zunehmend schwieriger erreichbar ist.
Geschichten, die bewegen und auch von Schicksalen erzählen, die in Vergessenheit geraten sind und von der internationalen Gemeinschaft ignoriert werden, und das trotz permanenter Menschenrechtsverletzungen und jahrzehntelangem Ausharren in Flüchtlingscamps.
Wir erleben die täglichen Kämpfe ums Überleben.Wir begleiten sie auf ihren schicksalhaften Reisen, finden sie in Refugeecamps und im Untergrund oder auf der Suche nach einer neuen Heimat. Wir entdecken den Willen zum Überleben und die Kraft, für Gerechtigkeit und Respekt
zu kämpfen, da wo wir sie vielleicht am wenigsten erwarten würden.
Inmitten von Tragödien und Miseren, Leid und Elend stoßen wir auf Hoffnung und Liebe, Triumph, auf Poesie und Gesang.

 
Jahr:
2018
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