„Zur Freiheit berufen! Unser Kreuz hat keine Haken!" 2 Reformationsgottesdienste für Gemeinde und Schule zum Thema Rechtsextremismus

 

Die Gottesdiensthilfe enthält neben dem liturgischen Ablauf für einen Gottesdienst mit Erwachsenen auch Bausteine für einen Gottesdienst bzw. eine Veranstaltung mit Jugendlichen. Auf der dazugehörigen CD sind die Inhalte der Gottesdiensthilfe inkl. Lieder, Musik, Einspielfilme, Impulse für weitere Veranstaltungen sowie Verweise zum Herunterladen und zur weiteren Nutzung.

 

10 THESEN VON CHRISTEN GEGEN RECHTSEXTREMISMUS

  1. In den Augen Gottes ist jeder Mensch kostbar. Als Christen achten wir die Würde jedes Einzelnen. Im Rechtsextremismus erkennen wir menschenverachtende Züge.
     
  2. Jesus von Nazareth hat ein friedfertiges Leben vorgelebt. Als Christen setzen wir uns für den Frieden ein. Im Rechtsextremismus erleben wir immer wieder Gewalt und Hass.
     
  3. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Johannesevangelium 14,6). Als Christen finden wir in ihm Orientierung. Im Rechtsextremismus werden Menschen durch falsche Alternativen verführt.
     
  4. Jesus Christus sendet seine Anhänger in die ganze Welt (Matthäusevangelium 28,18-20). Als Christen laden wir alle Menschen zur Gemeinschaft ein. Rechtsextremismus grenzt Fremde aus.
     
  5. Gott schenkt das Leben. Als Christen gestalten wir Leben in Verantwortung. Im Rechtsextremismus sehen wir eine Kraft, die das Leben anderer geringschätzt.
     
  6. Die Schöpfung Gottes ist reich und bunt. Als Christen erfreuen wir uns an dieser Vielfalt. Rechtsextremismus klassifiziert Menschen, Völker und Kulturen und schreckt vor Abwertung nicht zurück.
     
  7. Jesus lebte und lehrte Nächstenliebe. Als Christen erkennen wir gerade in den Schwachen unsere Nächsten. Rechtsextremismus verachtet die Schwachen.
     
  8. Jesus von Nazareth war Jude. Jüdische Menschen sind für uns Vorfahren im Glauben. Rechtsextremismus steht für Antisemitismus.
     
  9. Jesus hat Vergebung gelehrt. Als Christen wissen wir um die Unvollkommenheit menschlichen Lebens. Im Rechtsextremismus sehen wir eine Ideologie des perfekten Herrenmenschen.
     
  10. Gott ist der eine Herr (2. Buch Mose 20,2). Das bewahrt uns Christen vor jeglicher Herrschaftsideologie. Rechtsextremismus kommt ohne Führerprinzip nicht aus.

Vom: Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Lüneburg

 
Jahr:
2015
Weitere Informationen:

Die Broschüre können Sie bei Frau Tzscihsantke,  bestellen:  tzschisantke@kirchliche-dienste.de

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