Gottesdienst zur IWK 2015 am 20.9.2015 - Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.

 
Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian in Münster-Nienberge
RainerSturm / pixelio.de

Gottesdienstablauf:                           
Zum Einzug: Nr. 143: Singt dem Herrn….…

Eröffnung und Begrüßung: Pfarrer  ( Kinder nach vorne einladen)

Einführung: Frau Völger

Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt. Dies ist das Motto der Interkulturellen Woche 2015.
Schauen wir uns das Plakat an, das Klingelknöpfe zeigt begleitet von vielen verschiedenen Gesichtern. Wie einfach wäre es, wenn wir an den Häusern solche Knöpfe finden würden. Wir könnten leicht die Wohnung von jemandem finden, dessen Namen wir nicht kennen, aber dessen Gesicht wir vor Augen haben. Vielleicht sind wir in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule, im Kindergarten oder auf dem Spielplatz einer fremden Person flüchtig begegnet. Wie war doch der Name? Wir haben ihn nicht verstanden, er klang so anders, so ungewohnt, so fremd.

Auf dem Plakat sehen wir eine Vielfalt der Gesichter, wie  sie uns in der heutigen Zeit überall begegnen. Und wir hören fremdklingende Namen und Sprachen, auch heute hier in der Kirche. Lauschen wir einigen Beispielen:

(Herzlich Willkommen  in verschiedenen Sprachen! )

Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt. Was bedeutet das? Einfalt schränkt uns ein, setzt Grenzen gegenüber unseren Mitmenschen.  Wir sehen nicht, dass das Fremde um uns herum viel Spannendes und Neues mit sich bringt. Wir müssen es nur entdecken.

Alle Menschen auf der Welt sind Gottes Kinder. Wir als Christen und Christinnen haben den Auftrag, diese Vielfalt anzunehmen und zu gestalten.

Kyrie: Nr. 9:  Tem piedad…. ( Am Anfang und am Ende der Kyrierufe!)

Einleitung: Pfarrer

1.Sprecher/in:

 Gott, unser Vater, lass uns sehen, dass  die Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, unsere Hilfe brauchen.

2. Sprecher/in:

Gott, unser Vater, lass uns erkennen, dass die Vielfalt der Kulturen und Sprachen um uns herum unser Leben bereichert.

3. Sprecher/in:

Gott, unser Vater, lass uns mutig für Gerechtigkeit, Freiheit und Gastfreundschaft eintreten.

Schluss: Pfarrer

Lied Nr. 9: Tem Piedad…..

Gloria: Nr. 15: Ich lobe meinen Gott…..

Tagesgebet:  Pfarrer
Mein Gott, wir kommen zu dir wie Kinder,

Lass uns offen, unbefangen, herzlich und dankbar werden,

Kinder, nach deinem Willen.

Alles was unseren Stolz ausmacht,

lassen wir hinter uns.

Wir wollen dich hören und unterwerfen dir unsere Herzen.

Zum Zwischengesang: Nr. 14, Str. 6:   Halleluja ……

Evangelium: Pfarrer

Katechese: Frau Jöhren        

Zum Credo: Nr. 18: Ich glaube an den Vater,….

Fürbitten:
Einleitung:  Frau Jöhren  

Wir dürfen Gott alles sagen, was wir auf dem Herzen haben. Gott versteht alle Sprachen der Welt. Ob wir unsere Bitten laut aussprechen, sie leise flüstern oder geheim in unseren Herzen für sich sprechen lassen. Wir wollen gemeinsam Fürbitten halten, in den Sprachen deutsch, spanisch, indonesisch und polnisch. Es sind Gedanken und Worte, die  auch sehr persönlich sind, die aber gleichzeitig sich an alle Menschen auf Erden richten.

Wir antworten auf jede Fürbitte mit den Worten: Herr erbarme dich!

Deutsch: Frau Jöhren
Gott, wir bitten dich für alle, die nach Deutschland kommen, dass sie durch unsere Haltung und Taten erfahren, dass sie in dieser Gesellschaft Platz haben.
Alle: Herr erbarme dich!

Spanisch: Frau Nagel-Respondek

Indonesisch: Frau Klinkenberg

Polnisch: Frau Misiorna

Deutsch: Frau Jöhren
Wir beten für die Menschen in unserer Pfarrgemeinde, besonders für jene, die krank sind oder unter den Gebrechen des Alters leiden. Wir beten auch für alle Verstorbenen, mögen sie bei dir den ewigen Frieden finden.

Zur Gabenbereitung: Nr. 35, Str. 1-3: Brot, das die Hoffnung nährt…

Gabengebet: Pfarrer                                               

Sanctus: Nr. 45, Str. 1 u. 3: Unser Lied nun erklingt…….

Vater unser:

Pfarrer Zele: Zunächst hören wir das „Vater Unser“ in verschiedenen Sprachen, zum Schluss beten wir es alle gemeinsam auf Deutsch:

                    Aramäisch: Herr Dawud /Herr Mako

                    Persisch: Frau Kabiri

                    Koreanisch: Frau Lee

                    Rumänisch: Pfarrer Zele

Deutsch: alle

Zum Friedensgruß: Nr. 62: Shalom……..

Agnus Dei: gesprochen

Zur Kommunion: Musikalische Begleitung, Cantabile

Schlussgedanke nach der Kommunion: Frau Jöhren

Guter Gott, wir danken dir für diese Feier.

Du hast uns die Vielfalt deiner Sprachen geschenkt.

Lass auch uns einander immer wieder frohe Worte schenken.

Du hast uns die Vielfalt deiner Gedanken geschenkt.

Lass uns jeden Tag auf Neue Menschen Freude schenken.

Du hast uns die Vielfalt deiner Menschen geschenkt.

Lass uns diese Menschen in unserer Mitte aufnehmen.

Du hast uns die Vielfalt deiner Liebe geschenkt.

Lass uns Nächstenliebe, die du uns gelehrt hast, an alle Menschen weitergeben.

Wir nehmen alle diese Schätze mit in unseren Alltag.

Segen: Pfarrer   

 

Lasst uns nun auseinandergehen

 

In den Tag und in alle kommenden Tage und Nächte,

indem wir an dem Bund festhalten.

Wir sind in Christus keine Fremdlinge mehr,

sondern Gottes geliebte Kinder,

berufen zur Liebe untereinander.

Schlusslied: Nr. 113, Str. 1, 6 u. 7:  Jetzt ist die Zeit,….. ……..

Zum Auszug: Cantabile         


Vorbereitet vom Interkulturellen Arbeitskreis, musikalisch mitgestaltet vom Chor Cantabile  (Liedermappe).

 
Jahr:
2015
Autor/innen:
Interkulturelle Arbeitskreis in Münster-Nienberge
Weitere Informationen:

Interkultureller Arbeitskreis Münster-Nienberge
Gabriele Dalhoff
Stefan-Zweig-Str. 4