Reise ins Paradies - Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft

 
- Ein mobiles Musik-Theater-Stück zeigt die wahre Erzählung eines Flüchtlings live

"Reise ins Paradies" verbindet wirkliches Geschehen mit Musik, Theater und Kunst. Das Besondere ist, dass sich dem Publikum eine aktuelle Wirklichkeit über Musik und Theater direkt nachvollziehbar macht. Die Erlebnisse, die Geschichte und Realität einer Flucht wird direkt erfahren und als eine für alle Menschen bedeutungsvolle Aufgabe erkennbar.
Ohne Belehrung oder Anfeindung, keine Beschuldigung von Politik oder Staaten, sondern als eine einfache nüchterne Tatsache mit einem positiven Aspekt:
Wie können wir Gewalt und Unmenschlichkeit überwinden?
 

Wir befinden uns im Jahr 2014. Alle Flüchtlinge sind besiegt.
Alle? Nein! Es gibt noch einen kleinen unbeugsamen, der Widerstand leistet.
Die wahre Geschichte eines Flüchtlings erzählt einen mutigen Lebensweg:
Kämpfe mit Gewalt, Macht und Ablehnung
auf dem Weg zu einer würdevollen Bleibe.

Das erinnert an den Schwank vom Tapferen Schneiderlein:
- Der Kampf mit den zwei Riesen von Todesangst und Gefangenschaft
- Das endgültige Abführen des Einhorns der Bürokratie
- Und nicht zuletzt das Fangen des Wildschweins eines wohlhabenden Bürgertums

Der Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani ist 1985 aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Er schildert heute erstmals seine damaligen Erlebnisse, während seine Flucht vom Kontrabassisten Stephan Lanius als dem Tapferen Schneiderlein dargestellt wird.

Die Konfrontation mit Gewalt, Ungleichheit und Macht kennen nicht nur Flüchtlinge; offenbar sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Lebensweges. Eine spannende musikalisch-theatralische Erzählung, welche Einblicke in das nahöstliche Leben gibt.