boat people projekt - Theaterproduktionen

 

Das Göttinger Freie Theater boat people projekt arbeitet mit wechselnden Ensembles zu den Themen Flucht und Migration, Heimat, Identität, Religionszugehörigkeit, Ausgrenzung, Vereinnahmung und Integration. In jeder Produktion untersuchen die Theatermachenden aufs Neue, was sich in unserer Gesellschaft durch die zunehmenden Diskussionen um Interkultur und Inklusion verändert hat. Geschichten und Perspektiven von Menschen, die von Flucht und Ausgrenzung betroffen sind, stehen im Mittelpunkt des Theaters. Eine besondere Aufmerksamkeit lag zum Beispiel beim Stück "Mahala Dreams - Mit wem wollen wir leben?" (Dezember 2013) auf der Zusammenarbeit mit den Roma, die bei der Produktion beteiligt waren.

Die Stücke werden in verschiedenen Ensembles gemeinsam von Kunstschaffenden verschiedener Nationalitäten aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musik und Video, sowie mit Überlebenskünstlern - Menschen, die keine Bühnenausbildung haben, die aber aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Geschichte zu Protagonisten werden, erarbeitet.

Die Aufführungen finden auch an ungewöhnlichen Orten statt: am Stadtrand, in einem Bus, in leer stehenden Gebäuden, in einer Kirche, im Stadt- und Staatstheater.

Im Juni 2014 ist die Aufführung eines neuen Stückes geplant, welches in der IKW gebucht werden kann. Der Arbeitstitel lautet "Fluchtpunkt Göttingen". Es wird um sogenannte Heimatvertriebene, die im Zuge des 2. Weltkrieges ihre Heimat in den ehemaligen Ost-Deutschen Gebieten verlassen mussten, um innerdeutsche Flüchtlinge, die über die DDR-Grenze geflohen sind und um Flüchtlinge, die heute aus Kriegs- und Unruhegebieten nach Deutschland kommen, gehen.

Weitere Informationen folgen im Februar/März.

 
Jahr:
2013
Weitere Informationen:

Kontakt:
Nina de la Chevallerie
0176 22732901
chevall@gmx.de
www.boat-people-projekt.de