Interaktive Ausstellung - Bilder im Kopf

 
»Was sind es für Bilder und Vorstellungen, die den Blick auf unsere Mitwelt prägen? Wie entstehen sie und wie können wir sie verändern?«

Um die Welt zu verstehen, vereinfachen wir sie. Vorurteile und Stereotype sind solche Vereinfachungen und lebensnotwendig – ohne sie könnten wir unsere Umwelt nicht begreifen. Ihre Komplexität würde uns überfordern. Halten wir diese Reduzierungen jedoch für die Realität, drohen sinnvolle Vereinfachungen zu Verurteilungen zu werden und es kommt zu Ausgrenzung und Diskriminierung.

Dieser Gefahr will die Wanderausstellung Bilder im Kopf entgegenwirken. Konkretisiert wird dieses abstrakte Thema an Bildern über Afrika, da dieser Kontinent besonders mit Vorurteilen besetzt ist. Schülerinnen, Schüler und Studierende haben sich auf kreative Weise der Frage genähert, welche Bilder in ihren Köpfen existieren und sich Gedanken dazu gemacht, wie sie so verändert werden können, dass sich alle Menschen mit Respekt begegnen. Das Ergebnis sind Exponate, die zeigen, dass sich ein zweiter Blick durchaus lohnt; die spannend und überraschend sind; und vor allem, die dazu anregen, seine eigenen Bilder zu hinterfragen.

Die Ausstellung ist ideal für Familien und Schulklassen geeignet.

Einige Reaktionen auf die Ausstellung:

Eine Mutter lobte diese Ausstellung und merkte zusätzlich an, sie sei überrascht gewesen: »Dass ich mit meinen kleinen Kindern (2 Jahre alt) bereits interessante Ausstellungen besuchen kann.«

»Sehr bunt! Die Mitarbeit der Kinder spiegelt sich in der Ausstellung wieder. Die Exponate laden nicht nur zum Anschauen ein, sondern auch zum Reflektieren und Mitmachen! Besonders für Kinder und Jugendliche geeignet.«

 
Materialheft:
Gliederung 2011
Weitere Informationen:

Die Ausstellung kann über den Freundeskreis Tambacounda e.V. ausgeliehen werden.
Ansprechpartner: Abdou Karim Sané, Tel.: 0511 / 1 61 26 12
tambacounda@arcor.de, www.afrika-macht-schule.de