10 Jahre Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt

 

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) ist der zentrale Ansprechpartner und Impulsgeber für alle Akteure der Zivilgesellschaft, die mit ihrem Engagement einen Beitrag für eine lebendige demokratische Gesellschaft leisten.

In diesem Jahr feiert das BfDT seinen 10. Geburtstag! Seit seiner Gründung am 23. Mai 2000 durch die Bundesministerien des Innern und der Justiz kann es auf zehn spannende Jahre zurückblicken, in denen es eine Vielzahl von Initiativen, Projekten und Einzelpersonen in den Themenfeldern Demokratie, Integration, Toleranz, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus fördern konnte. Dabei setzt sich das BfDT als »Task-Force« vor Ort ein und wird im Einzelfall beratend und koordinierend tätig. So kann es schnell Problemlagen identifizieren, Handlungsimpulse setzten und flexibel und individuell gemeinsam mit den Partnern aktuelle Problemlösungsstrategien entwickeln. Darüber hinaus ist das Ziel des Bündnisses eine Brücke zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu bauen, um Missstände nachhaltig zu bekämpfen.

Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen ermöglicht das BfDT die Begegnung und den Dialog der verschiedenen Initiativen und Projekte untereinander. Ein Instrument hierfür ist der jährliche Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz«. Neben der Gewinnung neuer Partner für die praktische Demokratie- und Toleranzförderung zeichnet es so genannte »Best-Practice-Beispiele« aus. Durch ihre Bekanntmachung und die Unterstützung eines bundesweiten Vernetzungsprozesses sollen sie anderen Engagierten Anregungen geben, wie erfolgreiche Konzepte aussehen und übertragen werden können.

Für dieses Heft haben wir einige Gewinner des letzten Jahres ausgewählt. Dazu zählen beispielsweise der Verein Evangelische Familienbildung in Düsseldorf und die Diakonie Düsseldorf. Sie bildeten insgesamt 28 Mütter mit Migrationshintergrund aus, die jetzt als Patinnen Familien betreuen. Die Initiative hat damit nicht nur ein einmaliges Beratungsangebot für Migranten geschaffen, sondern auch den Frauen zu mehr Qualifikation und Selbstbestimmung verholfen. Die Musikinitiative »Begegnungen« der Kaufmännischen Lehranstalten, des Sinti- und Roma-Vereins Bremerhaven und der HipHop-Gruppe EachOneTeachOneCrew richtete sich an Schülerinnen und Schüler. Über Wochen setzten sie sich künstlerisch mit kultureller Identität, Demokratie und Toleranz auseinander. Am Ende hielten die Jugendlichen stolz eine CD mit ihren eigenen Beiträgen in den Händen.

Weitere Best-Practice Beispiele finden Sie im Anschluss. Vielleicht kann eines unserer Beispiele auch Ihrem Projekt Pate stehen. Werden Sie jetzt aktiv, egal ob in Ihrem Verein, Ihrer Gemeinde oder Ihrer Stadt!

 
Materialheft:
Gliederung 2010
Weitere Informationen:

Kontakt:
Bündnis für Demokratie und Toleranz,
Kim Hartmann
Friedrichstraße 50, 10117 Berlin
Tel.: 030 / 236 34 08-0
hartmann@bfdt.de
www.buendnis-toleranz.de