Grußbotschaften von EKD und DBK zum muslimischen Fastenmonat Ramadan 2018

 

15./16.5.2018, Bonn/Hannover, DBK und EKD: Zum diesjährigen Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD-Ratsvorsitzende an die Muslime in Deutschland Grüße und Segenswünsche übermittelt.

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sendet seine herzlichen Grüße und Wünsche für eine friedliche und versöhnliche Zeit: „Leider keine Selbstverständlichkeit, wie wir täglich in der Welt und auch in unserem Land erleben müssen. Menschen misstrauen einander, respektieren sich nicht in ihrer religiösen Unterschiedlichkeit, grenzen einander aus. Auch innerhalb von Religionsgemeinschaften gibt es manchmal Spannungen und Verletzungen, die nur schwer zu heilen sind“, so der Ratsvorsitzende. / zur Pressemeldung der EKD

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Mar, betont ausdrücklich: „Es darf keinen Ort geben, an dem die menschliche Würde nicht respektiert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch zur gleichen Religionsgemeinschaft gehört. Denn es sind zwar nicht alle Religionen gleich, aber allen Menschen, ob sie an Gott glauben oder nicht, hat Er die gleiche Würde zuerkannt.“ Daher sei es die Aufgabe der Gläubigen sich dafür einzusetzen, „dass die Menschheit sich als eine Familie von Gottes Geschöpfen begreift und wir einander gegenseitig achten und ehren. Das ist der Weg des Friedens, nach dem sich die Menschen weltweit heute vielleicht mehr denn je sehnen.“ / zur Pressemeldung der DBK

 
Datum:
16.05.2018
Jahr: