Bundesweite Vorbereitungstagung zur IKW 2017: Vielfalt verbindet.

 

Die Vorbereitungstagung hat am 17./18. Februar 2017 mit 160 Teilnehmenden und Referierenden in Hannover stattgefunden.

Zum Start der Tagung diskutierten Farhad Dilmaghani von DeutschPlus e.V. aus Berlin sowie die Journalistin Kübra Gümüşay aus Hamburg und Dr. Jens Schneider von der Universität Osnabrück zum Thema "Deutschland 2017: Vielfalt im Wahljahr". Den Mitschnitt der Beiträge finden Sie hier / Audiodatei. Anschließend wurden in acht Arbeitsgruppen folgende Themen diskutiert: Unterstützung von Flüchtlingen und in der Flüchtlingsarbeit Tätigen; Aktivitäten gegen Islamophobie; Schärfung des kirchlichen Profils gegen Rassismus und Rechtspopulismus; Abschiebungen nach Afghanistan; Teilhabe durch Bildung und Arbeit für (junge) Flüchtlinge; Familiennachzug sowie "Keine Gewalt im Namen Gottes!". Kurzberichte zu den AGs stehen für Sie / hier bereit.

Am Abend stellte sich zunächst die Gruppe Musica Del Paradiso (www.musicadelparadiso.de) mit einer Rezitation mit Musik vor. Im Anschluss las Jagoda Marinić aus ihrem Buch "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" und diskutierte mit dem Publikum.

Am Samstagmorgen fanden aus Anlass der im September und damit zum Start der IKW bevorstehenden Bundestagswahl Gespräche mit Politikerinnen und Politikern der im Bundestag vertretenden Parteien unter dem Titel "Wer `Wir´ sind und wo `Wir´ hinwollen: Was haben die im Bundestag vertretenen Parteien vor?!" statt.

Das Programm am Freitag, den 17. Februar 2017

12.30 Uhr: Anmeldung, Begrüßung, Markt der Möglichkeiten

13.00 Uhr: Begrüßung: Gabriele Erpenbeck, Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses (ÖVA) zur Interkulturellen Woche, Hannover

13.15 Uhr: Grußwort: Doris Schröder-Köpf, Beauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen: erkrankt; stattdessen: Alptekin Kirci, Referatsleiter in der Niedersächsischen Staatskanzlei im Verbindungsbüro zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe

13.30 Uhr: Deutschland 2017: Vielfalt im Wahljahr

  • Farhad Dilmaghani, DeutschPlus e.V., Berlin
  • Kübra Gümüşay, Journalistin, Hamburg
  • Dr. Jens Schneider, Universität Osnabrück

Moderation: Jutta Weduwen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin

15.00 Uhr: Arbeitsgruppen zum Motto: "Vielfalt verbindet."

AG 1: Was Flüchtlinge brauchen, was Ehrenamtliche brauchen

  • Asia Afaneh-Zureiki, Islamwissenschaftlerin, Berlin
  • Dr. Peyman Javaher Haghighi, kargah e.V., Hannover
  • Kai Weber, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hannover

Moderation: Judith Bartsch, Geschäftsstelle Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt, Berlin

AG 2: Vielfältig gegen islamophobe Stimmungsmache

  • Tahera Ameer, Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin (erkrankt)
  • Yasmin Khurshid, Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus, Darmstadt (erkrankt)
  • Tina Wiesner, Projekt "Salam Aleikum - Friede sei mit Dir. Prävention gegen Islamismus", Dessau
  • Kurzfristig eingesprungen ist: Ahmad Aweimer, Zentralrat der Muslime in Deutschland 

Moderation: Jutta Weduwen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin

AG 3: Kirchliches Profil gegen Rassismus und Rechtspopulismus schärfen

  • Andreas Belz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bistum Mainz
  • Dr. Bianca Dümling, CVJM Hochschule Kassel
  • Petra Schickert, BAG Kirche und Rechtsextremismus, Kulturbüro Sachsen e.V., Dresden

Moderation: Stefanie Wahle-Hohloch, Diözese Rottenburg-Stuttgart

AG 4: Abschiebungen nach Afghanistan im Spiegel menschenrechtlicher und ethischer Standards

  • Volker Brengelmann, Innenministerium Niedersachsen, Hannover (erkrankt)
  • Kerstin Düsch, Kommissariat der deutschen Bischöfe, Berlin
  • Shakila Nawazi, Krisenberatung für Flüchtlinge & Migranten, Hannover

Moderation: Günter Burkhardt, Geschäftsführer des ÖVA (in Vertretung von Claudia Dunckern, Ev.-Luth. Kirche in Bayern, München)

AG 5: Junge Flüchtlinge: Teilhabe durch Bildung

  • Ewaz Babaie, Jugendliche ohne Grenzen, Bremen
  • Marc Millies, Flüchtlingsrat Bremen
  • Andreas Müller, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover

Moderation: Dörthe Hinz, Bundesfachverband unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, Hannover

AG 6: Lernort Betrieb: Partizipation von Flüchtlingen

  • Inge Henningsen, Stiftung Bahn-Sozialwerk, Integration Schiene, Frankfurt/M.
  • Volker Roßocha, Deutscher Gewerkschaftsbund, Berlin
  • Thomas Wagner, Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau

Moderation: Daniel Weber, DGB-Bildungswerk Bund, Düsseldorf

AG 7: Familiennachzug zu Flüchtlingen

  • Karim Al Wasiti, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hannover
  • Dr. Michael Maier-Borst, Mitarbeiter im Stab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Berlin
  • Bernward Ostrop, Deutscher Caritasverband, Berlin

Moderation: Andrea Kothen, PRO ASYL, Frankfurt/M.

AG 8: Keine Gewalt im Namen Gottes!

  • Dr. Hilal Al-Fahad, Haus der Religionen, Hannover
  • Dr. Werner Höbsch, Referat Dialog und Verkündigung, Erzbistum Köln
  • Prof. Wolfgang Reinbold, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Moderation: Johannes Stein, Katholische Arbeitnehmerbewegung Deutschlands, Köln

17.45 Uhr: Musica Del Paradiso: Rezitation mit Musik

18.45 Uhr: Abendessen

20.00 Uhr: Lesung - Jagoda Marinić: Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?

Moderation: Ioanna Zacharaki, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Düsseldorf

Programm am Samstag, den 18. Februar 2017

8.45 Uhr: Morgenandacht
Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe, Ev.-luth. Kirche in Bayern, München

09.00 Uhr: Wer "Wir" sind und wo "Wir" hinwollen: Was haben die im Bundestag vertretenen Parteien vor?!

Die Politikerinnen und Politiker stellen in fünf Minuten im Plenum ihre jeweiligen Schwerpunkte für die kommende Legislaturperiode des Deutschen Bundestages vor.
Anschließend findet in Arbeitsgruppen eine moderierte Diskussion statt.

  • CDU: Barbara Woltmann, MdB
  • SPD: Svenja Stadler, MdB (in Vertretung für Prof. Lars Castelucci)
  • Bündnis90/Die Grünen: Volker Beck, MdB
  • Die Linke: Ulla Jelpke, MdB (erkrankt)

11.00 Uhr: Impulse und Perspektiven für die Interkulturelle Woche 2017

  • Gabriele Erpenbeck, Vorsitzende
  • Thorsten Leißer, stellv. Vorsitzender
  • Günter Burkhardt, Geschäftsführer

11.30 Uhr: Imbiss zum Ausklang

12.00 Uhr: Ende der Tagung

Stand: 17.2.2017
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

 
Jahr:
2017
Kategorie: 
Weitere Informationen:

Kooperationstagung des ÖVA mit:

  • Bündnis für Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • DGB-Bildungswerk Bund
  • Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
  • KAB Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands
  • Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung
  • PRO ASYL e.V.

Tagungshaus Stephansstift:
Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Hotel und Tagungshaus Hannover
Kirchröder Str. 44, 30625 Hannover
Tel.: 0511/ 53 53 - 611, Fax: 0511 / 53 53 - 596
seminare@zeb.stephansstift.de, www.zeb.stephansstift.de

Wegbeschreibung zum Stephansstift: Anreise per Bahn
Im Hauptbahnhof nehmen Sie die U-Bahn Linie 1 Laatzen/Sarstedt, Linie 2 Rethen oder Linie 8 Messe/Nord und fahren zwei Stationen bis zur Haltestelle Aegidientorplatz. Dort steigen Sie um in die U-Bahn Linie 4 Roderbruch oder Linie 5 Anderten am Bahnsteig direkt gegenüber. Die Haltestelle "Nackenberg" wird in der U-Bahn angesagt. Das Stephansstift liegt direkt gegenüber der Haltestelle. Beim Kauf eines Tickets am Automaten ist die Wahl 1 Tarifzone ausreichend! Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten.
Ausführliche Hinweise zur Anfahrt: www.stephansstift.de/571.html oder als PDF

Storno:
Ihre Anmeldung ist nach der Überweisung der Teilnahmebeitrages verbindlich. Eine Stornierung ist bis zum 6. Februar 2017 möglich, danach können wir den Teilnahmebetrag leider nicht zurückerstatten. Es wäre schön, wenn Sie eine mögliche Absage frühzeitig mitteilen, damit wir in diesem Fall anderen Interessenten die Teilnahme an der Tagung ermöglichen können.

Übernachtung:
- Derzeit sind alle Zimmer im Tagungshaus Stephansstift belegt. Bei Interesse an einer dortigen Übernachtung schreiben Sie uns bitte. Wir setzen Sie dann auf die Warteliste. Die Übernachtung wäre dann kurz vor der Tagung beim ÖVA zu bezahlen (65 €). Bitte beachten Sie, ob wir auf der persönlichen Anmeldebestätigung an Sie die Übernachtungsmöglichkeit im Tagungshaus bestätigen.
- Wir haben ein Abruf-Kontingent für Selbstbucher im nahe gelegenen Kleefelder Hof (zwei U-Bahnstationen entfernt) eingerichtet. Die Übernachtung (64,90 € inkl. Frühstück) ist dort zu buchen und zu bezahlen:
Stichwort: "IKW-Tagung". Es gelten die Bezahlungs- und Stornierungsbedingungen des Hotels.

Hotelanschrift: 
Hotel Kleefelder Hof
Kleestraße 3a, 30625 Hannover
Tel: 0 511/ 55 47 40 - 0, Fax: 0 511/  55 47 40 - 77
www.kleefelderhof.com; info@kleefelderhof.com

Der Weg vom Hotel Kleefelder Hof zum Tagungsort Stephansstift:
Zunächst sind es 500 m Fußweg zur Haltstelle "Kantplatz". Dann können Sie mit der U-Bahn die Linie 4 Roderbruch oder die Linie 5 Anderten benutzen. Sie fahren zwei Stationen bis zur Haltestelle "Nackenberg".

Anfahrtsbeschreibung des Hotels Kleefelder Hof: / PDF