Dokumentarisches Theater: "Asyl-Monologe", "Asyl-Dialoge“ und "NSU-Monologe" der "Bühne für Menschenrechte"

 

Die Bühne für Menschenrechte erzählt von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden,
ein "Nein" nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben
- mit dem Ziel eines Lebens in Sicherheit und mit Menschenwürde.

Die Bühne für Menschenrechte ist  ein Verein, der durch dokumentarisches Theater Menschenrechtsfragen thematisiert. Sie will die globalen Zusammenhänge von Fluchtursachen sehr anschaulich machen.
Es sind wortgetreue Texte, die auf Interviews beruhen und Raum für ungehörte Stimmen geben, die aus Ländern des Globalen Südens flüchten mussten. In “Asyl-Monologe (Trailer)” und “Asyl-Dialoge (Trailer)” werden so die Nord-Süd-Geflechte u.a. durch die geschilderten Fluchtursachen und die Widerstände im deutschen Asylsystem deutlich.

Der Anspruch ist es, Zuschauer*innen mit den Stücken für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren und sie zu eigenem Handeln zu motivieren. Daher gibt es die Möglichkeit für Zuschauer*innen, nach jeder Vorstellung mit lokalen Aktivist*innen in einem Gespräch über Engagementmöglichkeiten vor Ort  zu kommen.

Die ersten beiden Produktionen “Asyl-Monologe” und “Asyl-Dialoge” wurden bislang 350 Mal in 200 Städten von mehr als 300 Schauspieler*innen und Musiker*innen aufgeführt und mit dem Amadeo Antonio Stiftung Preis ausgezeichnet. Zu den Förderern gehören u.a. Brot für die Welt, Stiftung Nord-Süd-Brücken, Landeszentrale für politische Bildung Berlin, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

 
Jahr:
2017
Weitere Informationen:

Der Verein „Bühne für Menschenrechte“ ist per Email an orga@buehne-fuer-menschenrechte.de zu erreichen.