Dokumentarisches Theater: "Asyl-Monologe" und "Asyl-Dialoge" der Bühne für Menschenrechte für die Interkulturelle Woche

 

Die Asyl-Monologe (Trailer) erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Die Asyl-Dialoge (Trailer) erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde...

Die Bühne für Menschenrechte  erzählt in ihren Stücken von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein "Nein" nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben - mit dem Ziel eines Lebens in Sicherheit und mit Menschenwürde.

Die Bühne für Menschenrechte ist ein Verein, der durch dokumentarisches Theater Menschenrechtsfragen thematisiert. Sie will die globalen Zusammenhänge von Fluchtursachen sehr anschaulich machen. Es sind wortgetreue Texte, die auf Interviews beruhen und Raum für ungehörte Stimmen geben, die aus Ländern des Globalen Südens flüchten mussten.

Der Anspruch ist es, Zuschauer*innen mit den Stücken für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren und sie zu eigenem Handeln zu motivieren. Daher gibt es die Möglichkeit für Zuschauer*innen, nach jeder Vorstellung mit lokalen Aktivist*innen in einem Gespräch über Engagementmöglichkeiten vor Ort  zu kommen. Diese beiden Produktionen “Asyl-Monologe” und “Asyl-Dialoge” wurden bislang 350 Mal in 200 Städten von mehr als 300 Schauspieler*innen und Musiker*innen aufgeführt und mit dem Amadeo Antonio Stiftung Preis ausgezeichnet. Zu den Förderern gehören u.a. Brot für die Welt, Stiftung Nord-Süd-Brücken, Landeszentrale für politische Bildung Berlin, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

 

 
Jahr:
2017
Weitere Informationen:

Diese beiden Stücke können für die Interkulturelle Woche 2018 angefragt werden. Der Verein „Bühne für Menschenrechte“ freut sich über Kooperationsangebote.

Er ist per Email an orga@buehne-fuer-menschenrechte.de zu erreichen.