Sachbuch: Wut, Verachtung, Abwertung Rechtspopulismus in Deutschland - von - Andreas Zick / Beate Küpper

 
Dietmar Molthagen / Ralf Melzer (Hg.) - Andreas Zick / Beate Küpper

In Deutschland ist der Rechtspopulismus laut und deutlich geworden: Sichtbar bei den Pegida-Demonstrationen, hörbar in öffentlichen Debatten wie »Deutschland schafft sich ab« und politisch in Verbindungen zur neuen Partei AfD. Man hetzt gegen Muslime und Flüchtlinge, verachtet Politik und Medien, propagiert einen Nationalismus, der zur Abschottung führt, und sehnt sich nach Autorität sowie einer homogenen »Gemeinschaft«. Diese Entwicklung bedroht die gesellschaftliche Vielfalt, das friedliche Zusammenleben und die parlamentarische Demokratie.

Der in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) entstandene Sammelband analysiert die unterschiedlichen Erscheinungsformen des neuen Rechtspopulismus sowie die Ängste und Einstellungen in der Bevölkerung, die ihn begünstigen. Auf Grundlage der Daten der jüngsten FES-Mitte-Studie zeigt er sein Potenzial auf, beschreibt seine gesellschaftlichen Konsequenzen und skizziert notwendige Gegenstrategien. Mit weiteren Beiträgen von Frank Decker, Alexander Häusler, Gideon Botsch, Christoph Kopke, Andreas Hövermann u.a.

 
Jahr:
2016
Weitere Informationen:

Wenn Sie die Autor*innen für Lesungen und Podiumsdiskussion im Rahmen der Interkulturellen Woche anfragen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Barbara Oh beim Dietz Verlag: barbara.oh@dietz-verlag.de